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Freistellen. Oder: Was setze ich in den Fokus?

 

Einer der größten Vorteile einer Spiegelreflex-Kamera im Gegensatz zu klassichen Digitalkameras ist, dass man mit verschiedenen Objektiven arbeiten kann. Die Objektive mit den größten Blenden (also kleinster Blendenzahl) können am besten freistellen und sind daher begehrt. Und teuer.

Freistellen heißt, dass nur der Bereich im Fokus scharf abgebildet wird und der Vorder- und Hintergrund in Unschärfe verschwindet. Diese Unschärfe nennt man Bokeh. Gute Objektive haben ein schön gleichmäßiges Bokeh ohne Ring-Bildung der Lichter im Hintergrund, was dem scharf abgebildeten Motiv zugute kommt.
 

 

Wenn Sie ihren Zeigefinger einfach mal 15cm vor ihre Augen halten und darauf fokussieren, bemerken Sie, dass der Hintergrund unscharf wird. Genau so ist es beim Freistellen.  Mit zunehmender Blendenzahl -also Verkleinerung der Blende- wird der Schärfebereich größer bzw. tiefer, das Bokeh wird schwächer.
Was viele nicht wissen: Beim Abblenden vergrößert sich der Schärfebereich zu 1/3 zur Kamera hin und zu 2/3 nach hinten.

Mit ein wenig Erfahrung freut man sich über die Möglichkeiten, die sich ergeben.
Besonders bei Portraits kann man mit dem Freistellen besondere Akzente setzen, oder eben auch ausblenden.

Auch bei der Bildgestaltung muss sich der Fotograf bewusst sein, wie sich die Tiefenschärfe auf das Bild auswirkt.
Ich selbst habe einst aus einem Ast eine Schlange gemacht:

 


Solche Gelegenheiten sieht man nach einiger Zeit ständig und überall.

 

 

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